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Keinen Platz an der gewünschten Schule erhalten? – Die Schulplatzklage!

Eine gute Bildung verbessert die Zukunftschancen unserer Kinder. Daher ist es Eltern heutzutage immer wichtiger, frühzeitig die Weichen für eine gute Bildung ihrer Kinder zu stellen. Viele Eltern befassen sich daher mit der Frage, welche Schule ihr Kind besuchen soll. Das fängt schon bei der Wahl der richtigen Grundschule an. Die Frage stellt sich aber erst recht bei der Wahl der weiterführenden Schule. Häufig möchten Eltern ihre Kinder nicht einfach zur nächstgelegenen Schule schicken. Vielmehr sind Schulen mit einem guten Ruf oder einem besonderen pädagogischen Profil besonders begehrt.

In den nächsten Wochen werden wieder viele Eltern Post mit schlechten Nachrichten erhalten: Die gewünschte Grundschule oder weiterführende Schule (etwa Gesamtschule oder Gymnasium), die das Kind besuchen soll, teilt mit, dass leider keine Plätze mehr frei seien.

Diese Entscheidung muss nicht einfach so akzeptiert werden. Grundsätzlich können Eltern in Nordrhein-Westfalen nämlich die Schule, die ihr Kind besuchen soll, frei wählen. Dem Aufnahmewunsch kann lediglich entgegengehalten werden, dass die Kapazität der Schule erschöpft sei. Auch muss das Auswahlverfahren nach Recht und Gesetz durchgeführt werden. Bei der Kapazitätsberechnung und dem Aufnahmeverfahren passieren aber nicht selten Fehler.

Es kann sich daher lohnen, einen Anwalt einzuschalten, der dann Widerspruch gegen den Ablehnungsbescheid einlegt und beim Verwaltungsgericht ein gerichtliches Eilverfahren (sogenannte „Schulplatzklage“) anstrengt, damit die Eltern den begehrten Schulplatz doch noch rechtszeitig zu Beginn des Schuljahres erhalten.

Auf diese Weise konnten  wir in den vergangenen Jahren zahlreiche Eltern erfolgreich juristisch unterstützen und Ihnen zu dem Wunschschulplatz für ihre Kinder verhelfen.

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