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Guido Schäfer

Guido Schäfer

Richtig zu vererben und auch richtig zu erben sind keine leichten Aufgaben. Ein Großteil der deutschen Bürger hat kein –oder zumindest kein aktuelles- Testament errichtet. Die Probleme und Fallstricke der gesetzlichen Erbfolge, insbesondere durch die Bildung von Erbengemeinschaften, die sich meist nur äußerst problembehaftet auseinandersetzen können, sind den wenigsten bekannt. Ein häufiges Problem der Erbengemeinschaft ist beispielsweise die mangelnde Absicherung eines überlebenden Ehegatten im Verhältnis zu seinen Kindern.

Die Errichtung eines Testamentes ohne fachkundige Beratung birgt darüber hinaus vielfältige Fehlerquellen, die oftmals dazu führen, dass die eigentlich gewünschte Streitvermeidung zwischen den Erben nicht erreicht wird. So haben beispielsweise die Begriffe „vererben“ und „vermachen“ juristisch ganz eigene Bedeutungen. Bei der Errichtung eines Testamentes ist auf die präzise Wortwahl zu achten. Hierbei stehen wir Ihnen gerne fachkundig und interessengerecht zur Seite.

Durch die richtige Gestaltung eines Testamentes und auch durch Vermögensverfügungen bereits unter Lebenden können erhebliche Erbschaftssteuern erspart werden. Im Umkehrfall drohen bei fehlerhaften Verfügungen erhebliche Vermögensverluste.

Aber auch dann, wenn ein Erbfall schon eingetreten ist, sind häufig verschiedene rechtliche Bewertungen vorzunehmen und Entscheidungen zu treffen. So wird viel zu oft unüberlegt eine Erbschaft ausgeschlagen, weil der Nachlass vermeintlich überschuldet ist. Diese rechtliche Erklärung ist, einmal abgegeben, später kaum wieder revidierbar.

Wenn Sie aufgrund einer testamentarischen Verfügung des Erblassers nicht Erbe geworden sind, aber zu den pflichtteilsberechtigten Personen gehören (Eltern, Ehegatten, Abkömmlinge), so stehen Ihnen dennoch vielfältige Ansprüche zu, die wir gerne für Sie ermitteln und durchsetzen, nötigenfalls auch gerichtlich. Besonderes Augenmerk ist bei Pflichtteilsansprüchen darauf zu richten, dass es für die Höhe des Pflichtteilsanspruches nicht lediglich auf den tatsächlichen Bestand des Nachlasses zum Zeitpunkt des Ablebens des Erblassers ankommt, sondern auch darauf, ob und welche speziellen Vermögensverfügungen der Erblasser noch zu Lebzeiten vorgenommen hat.

Das Erbrecht ist eines der umfassendsten und kompliziertesten Rechtsgebiete im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB). Es umfasst dort weit über 450 Vorschriften, während beispielsweise die Rechtsverhältnisse aus Miete und Pacht in etwas über 60 Vorschriften und das Kaufvertragsrecht in rund 50 Vorschriften geregelt sind. Allein daraus wird deutlich, wie wichtig es ist, sich in diesem Bereich spezialisiert, fachkundig und nach Möglichkeit auch frühzeitig beraten zu lassen.